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MVZ Medizinisches Versorgungszentrum
Dr. med. dent. Rainer Hanisch
Zahngesundheitszentrum Rhein-Erft
Markt 4
50374 Erftstadt-Lechenich

Tel. 02235 990 960  02235 990 960
Mo-Fr  8 - 18 h  |  Sa  9 - 13 h


Löwenzahn















Implantologie


Liebe Leser!

Ich habe hier einen recht umfangreichen Text zur kritischen Auseinandersetzung mit den so hochgelobten Implantaten geschrieben, weil ich denke, dass es momentan ein Ungleichgewicht im Informationsangebot über die Implantate gibt. Eigentlich liest man ja nur Superlative über die kleinen Schrauben. Wenn Sie sich mit den Gedanken tragen, auch ein Implantat zu bekommen, dann sollten Sie auch über die möglichen Spätfolgen informiert sein.

Wir setzen im Zahn-Gesundheitszentrum Rhein-Erft pro Jahr mehr als hundert Implantate in unserem extra dafür eingerichteten P-Behandlungsbereich, auch unter Vollnarkose. Unsere Erfolgsquote liegt bei nahezu 100 Prozent, gerade weil wir soviel Wert auf die Voruntersuchungen und die Beratung unserer Patienten legen, DENN NICHT JEDER MENSCH VERTRÄGT EIN IMPLANTAT!!!

Implantate sind kleine Schrauben aus Titan oder Keramik. Sie übernehmen die Aufgabe einer fehlenden Zahnwurzel. Fest eingewachsen im Kieferknochen haben Implantate bei normaler Pflege und regelmäßiger Kontrolle eine sehr hohe Lebenserwartung (im Durchschnitt je nach Literatur zwischen 10-20 Jahren). Diese künstlichen Zahnwurzeln tragen dann selbstständig Kronen und Brücken oder befestigen Prothesen.

Implantat

Das verwendete Material Titan ist ein Metall von sehr hoher Härte und sehr hoher Reinheit, welches schulmedizinisch nicht im Verdacht steht, Irritationen oder Allergien auszulösen. Implantate erfüllen ihren Dienst seit Jahrzehnten in millionenfacher Anwendung. Sie sind aus der modernen Zahnmedizin nicht mehr wegzudenken, aber es gibt auch Bedenken gegen Implantate.

Ich vertrete im Zahn-Gesundheitszentrum Rhein-Erft ja die Ganzheitliche Zahnheilkunde und empfehle vor Implantationen zumindest immer eine Materialtestung, denn nicht jeder Mensch verträgt ein Implantat aus Titan!
Die meisten Patienten werden keine Probleme mit Implantaten bekommen, aber wir sollten im Vorfeld nicht nur den Mund des Patienten betrachten, sondern den gesamten Menschen. So ein Test dauert nicht lange und tut auch nicht weh, weder körperlich noch finanziell. Bei diesen naturheilkundlichen Testmethoden merkt der Patient selber, ob er das Implantat verträgt oder nicht!

Implantate können unter ungünstigen Umständen als Störfelder auf den gesamten Organismus wirken, mit nicht absehbaren Folgen (lesen Sie bitte auch die Informationen zur Ganzheitlichen Zahnheilkunde).
Ein Implantat ist und bleibt ein Fremdkörper für den menschlichen Organismus und Fremdkörper können bei schlechter Verfassung des Patienten z. B. Allergien oder andere Erkrankungen auslösen. So ein Implantat wird ja im Knochen festgeschraubt und kann dann als Dauerreiz (ähnlich einer Akupunkturnadel) wirken. Desweiteren beobachte ich seit Jahren eine ständig steigende Zahl von Titanunverträglichkeiten, was in der steigenden Umweltbelastung durch Titandioxide (in Zahnpasta, Wandfarbe, Waschmitteln, künstlichen Knie-und Hüftgelenken etc.) begründet ist. Diese äußert sich meist versteckt als Mundbrennen, Hauterkrankung oder in erhöhter Allergiebereitschaft.

Ich möchte nicht die Vorzüge von Implantaten in Frage stellen und für 9 von 10 getesteten Patienten ist eine Implantation kein Problem. Nur im gesundheitlich angeschlagenen Organismus kann es zu Spätfolgen kommen.

Beispiel: Stellen Sie sich bitte einen Patienten vor, der seine Zähne meist durch Parodontitis und Zahnfleischentzündung verloren hat. Dieser Patient ist doch nicht gesund! Zahnverlust ist eine ernsthafte Erkrankung, der Körper verliert hier "Teile" seiner Substanz. Die Zähne sind ja aus einem bestimmten Grund ausgefallen und wir müssen vor einer möglichen Implantation viel kritischer die Gesamtsituation beurteilen, denn an jedem Zahn (und an jedem Implantat) hängt ja auch ein Mensch.

Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns an und vereinbaren einen unverbindlichen, kostenlosen Beratungstermin. Lieber einmal mehr Information als einmal zuwenig oder zu einseitig. Bitte lesen Sie auch meine kritischen Gedanken zur schulmedizinischen Parodontitisbehandlung/Parodontologie.



Vorgehen

Während einer kleinen Operation wird das Implantat in den Kieferknochen eingesetzt, der umgebende Knochen wächst an die Implantatoberfläche heran und verfestigt es so im Kiefer. Je nach Befund muss diese Einheilungszeit 6 Wochen bis zu 6 Monate betragen. Danach wird das Implantat mit dem Zahnersatz versorgt. Es braucht also schon eine gewisse Zeit, bis alles fertig ist. Von der Möglichkeit, den Zahneratz direkt nach der Operation aufzubauen (Werbeslogan: Neue Zähne in einer Stunde), halte ich nichts. Die Natur braucht schon eine bestimmte Zeit, um das Implantat zu verfestigen und diese Zeit sollten wir uns nehmen.
Oft äußern Patienten im Vorfeld Angst vor der Operation. Aber ich kann Sie beruhigen: es hört sich schlimmer an als es ist! Die Operationszeit ist sehr kurz, die körperliche Belastung eher gering und Schmerzen danach sind oftmals gar nicht oder nur sehr gering. 90 % meiner Patienten nehmen nach der Implantation keine Schmerztablette.



Wo liegen die Hauptaufgaben eines Implantates


Vereinbaren Sie einen Beratungstermin und wir rechnen dabei auch einmal die finanziellen Unterschiede zwischen den einzelnen Zahnersatzvarianten aus – meist ist es viel weniger als man zunächst gedacht hätte.

Für alle anderen Fragen stehen mein Praxisteam und ich in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.




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